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Leichte Sommerrezepte

Geniesse frische Ideen für Sommerrezepte zur warmen Jahreszeit

Frisch zu kochen, war nie so einfach wie jetzt. Darum kommen hier fünf wunderbar leichte Sommer-Rezepte. Gut für den Körper, die Laune und das nie enden wollende Feriengefühl. 

Das beste Sommer-Grill-Menu

 

Nicole vom Blog „Mag’s frisch“ versteht es wie keine andere, mich mit ihren Texten und Bildern gleichermassen in den Bann zu ziehen. Ich weiss gar nicht, was mir besser schmeckt, ihre Beschreibungen oder die tatsächlichen Rezepte. Zum Glück müssen wir uns nicht entscheiden. Sie liefert uns hier das perfekte Sommer-Menu, das du auf dem Grill zubereiten kannst.

Ich sage nur: Gegrillter Lattich vereint sich mit Mais und Buttermilch zum neuen Lieblings-Sommersalat. Der sättigende Bohnen-Kartoffelsalat bekommt Besuch von der erfrischenden Pfefferminze.

Nicole mariniert Poulet über Nacht mit Tomaten-Pesto, damit es nachher auf dem Grill so richtig himmlisch schmeckt. Wer das Menu vegetarisch halten will, kann das Poulet im Rezept mit halbierten Süssakrtoffeln, Halloumi oder Räuchertofu ersetzen. Schmeckt mindestens so fantastisch.  

Selbstgemachtes bringt viele Vorteile mit sich! 
Zum einen weiss man genau was drin steckt und zum anderen kann man auch auf weitere tolle Zutaten zurückgreifen und das Rezept dadurch abwandeln, wodurch wieder ander Kreationen entstehen können. 

 

Einen fantastischen Spätsommer-Salat findest du bei Naomi vom Blog Limon Rimon. Sie ist die Spezialistin für israelische und orientalische Küche und am liebsten möchte man sofort nach Tel Aviv ziehen, wenn man durch ihre Blogeinträge liest. Zum Glück bringt sie uns mit ihren Rezepten das unvergleichliche Lebensgefühl von dort direkt in unser Zuhause.

Sie kombiniert grillierte Nektarinen vom Grill mit Mozzarella, Basilikum und einem süss-sauren Dressing. 

Wer’s lieber vegan mag, ersetzt den Mozzarella beispielsweise durch Frischkäse-Nocken auf Cashew-Basis.

Der unkomplizierteste Beeren-Kuchen der Welt

 

Dies ist mein absoluter Lieblingskuchen, seit ich mich erinnern kann. Meine Schwestern und ich durften immer mithelfen, ihn zu backen. Danach waren unsere Hände rot von den Beeren, der Bauch voll mit rohem Teig und die Vorfreude beim Verströmen des Backduftes riesig. Mein Mami hat ihn Schüttelkuchen genannt und alles was du dazu brauchst, ist eine Schüssel mit verschliessbarem Deckel. Das bringen wir hin, oder?

Doch zuerst geht’s auf Beeren-Jagd: Schnapp dir einen Korb, deine Kids, den Bruder oder die beste Freundin und marschier los. Die Beeren und Früchte hängen momentan an Waldrändern, in Gärten, bei den Nachbarn oder im Hofladen beim nächsten Bauernhof. Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren – du musst dich nur entscheiden, was dir am besten schmeckt. Oder mische einfach alles zusammen. Sammle ungefähr 500 g frische Beeren (oder Früchte).

Natürlich solltest du immer zuerst fragen, bevor du etwas aus einem privaten Garten stibitzt. Aber vielleicht sind die Besitzer ja nett und wissen selber fast nicht mehr wohin mit all den Beeren. Mir geht’s auf jeden Fall so. Ich habe einen Garten und wenn die Leute mich lieb fragen, dürfen sie sehr gerne ein paar pflücken.

Nun geht’s ab in die Küche. Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Weitere Zutaten

  • 250 g Mehl, z.B. Dinkelmehl oder Weizenmehl (oder gemischt)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 g Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 125 g flüssige Butter
  • 1 dl Milch (Kuhmilch oder pflanzliche)
  • nach Belieben etwas Zitronenschale

Zubereitung

  1. Alle Zutaten (ausser die Beeren) in eine verschliessbare Tupperware-Schüssel geben. Setze den Deckel fest auf und schüttle alles etwa eine halbe Minute. Damit hast du dann auch gleich deine Arme trainiert 😉 Teigreste, die noch an den Wänden kleben mit einem Schaber untermischen.
  2. Nun verteilst du den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech.
  3. Jetzt kommen die Beeren und/oder Früchte ins Spiel: Wasche und zerkleinere sie wenn nötig (Aprikosen z.B. entsteinen und dann vierteln) und verteile sie auf dem Kuchen (hier können die Kids gut mithelfen). Die Früchte werden beim Backen im Teig etwas absinken, darum kann man sie ruhig grosszügig verteilen. 
  4. Der Kuchen kommt ca. 40 Minuten in den Ofen.
  5. Am allerbesten hat er mir mit den Johannisbeeren geschmeckt, die bei uns hinter dem Haus wachsen. Nur das ,Stüdele’ hat mir als Kind nicht sooo viel Spass gemacht. Aber: Die Arbeit ist’s wert. Der Kuchen ist und bleibt – der Allerbeste der Welt.

Der perfekte Vegi-Burger

Geniessen wir die letzten warmen Spätsommerabende und schmeissen wir den Grill an, so oft wir noch können. Am liebsten grilliere ich mit Holzkohle. Die meisten machen den Fehler, dass sie das Grillgut viel zu früh drauflegen. Doch eine gute Glut braucht Zeit.

Ich mache es so: Ich schütte die Kohle in den Grill, zünde sie mit ein paar Anzündhilfen an und lasse dann alles schön einbrennen. Mindestens eine Stunde. Ab und zu etwas Luft zufächern reicht meistens schon. Wenn die Kohlestücke rundum weissgrau sind, ist die Glut perfekt.

Was kommt auf den Grill? Das sind bei mir in diesem Sommer vor allem Vegi-Burger. Mein liebstes Rezept habe ich vor einiger Zeit verfilmt – den Link dazu findest du weiter unten Und was soll ich sagen? Alle, die ihn ausprobiert haben, lieben ihn J

Er besteht hauptsächlich aus schwarzen Bohnen und Süsskartoffeln (auf dem Wochenmarkt gibt’s auch Einheimische). Ich würze ihn am liebsten mit geräuchertem Salz und Räucherpaprika.

Zutaten für 4 Burger:
 

Patty:

  • 2 grosse Süsskartoffeln
  • 130 g schwarze Bohnen aus der Dose
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 50g Mandelmehl
  • Kreuzkümmel
  • Rauchpaprika
  • Salz & Pfeffer

Zum Servieren:

  • 4 Burgerbrötchen
  • Evtl. Mozzarella- oder Käsescheiben
  • geschnittene Zwiebeln
  • Ketchup / Mayo / Burgersauce
  • Kräuter oder Salat

Zubereitung:

 

  1. Süsskartoffel kochen, abkühlen und in Schüssel zerstampfen.
  2. Schwarze Bohnen aus der Büchse nehmen, waschen und gut abtropfen lassen. Frühlingszwiebeln waschen und fein schneiden. Beides mit dem Mandelmehl zu den Süsskartoffeln geben. Würzen und mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen und mischen. Masse sollte nicht zu feucht sein, sondern so, dass man sie gut formen kann. Evt. nochmals etwas Mehl dazugeben (kann auch normales Mehl sein, wenn der Burger nicht glutenfrei sein soll).
  3. Aus der Masse 4 Burger-Patties formen und jede Seite circa 10 Minuten grillieren. Ich lege die Patties jeweils auf eine Grillform, damit sie nicht am Rost festkleben. Wer Käse auf dem Burger wünscht, legt die Käsescheiben für die letzten Minuten auf die Patties.
  4. Burger-Brötchen ebenfalls kurz auf dem Grill anrösten. Burger anrichten: Sauce nach Wahl, Salatblätter und/oder Kräuter auf das untere Burgerbrötchen geben, Patty drauf und mit Kräutern, Sauce, Zwiebelringen dekorieren.

    Für die vegane Variante lässt du den Mozzarella einfach weg und nimmst eine vegane Sauce (Frischkäse-Alternativen auf Hafer- oder Sojabasis findest du in jedem grösseren Supermarkt).

 

Einmachen und länger geniessen

 

Du willst den Geschmack des Sommers für immer festhalten? Dafür brauchst du nur ein paar hübsche Einmachgläser, einen Besuch auf dem Markt und ein, zwei Stunden Zeit.

  • Zitronen: Eingelegte Salzzitronen sind so einfach zum Zubereiten und schmecken fantastisch zu ziemlich jedem Gericht: Mit Poulet, im Couscous, über dem Salat, als Suppen-Garnitur, etc. Hier geht’s zum Video.

  • Tomaten: Alleine schon beim Lesen kullern mir fast Tränen der Rührung über die Wangen. Lest, kocht und geniesst. Hier geht’s zum Rezept der absolut besten von Claudio Del Principe 

  • Trauben: Hier erfährst du, wie du ganz einfach selber Aceto Balsamico zubereiten kannst. Je später der Sommer und reifer die Trauben, umso besser.

 

We all want Nicecream!


Glacé, das eigentlich aus Früchten besteht? Das ist ja quasi wie Fruchtsalat… und kann man ergo zum Frühstück essen. Darum: Immer her damit.

In diesem Rezept lassen sich wunderbar überreife Bananen verwerten. Diese einfach ohne Schale für ein paar Stunden ins Gefrierfach geben. Danach in den Mixer schmeissen (oder mit dem Pürierstab pürieren), je nach Gusto ein paar Aromen oder Früchte dazugeben und geniessen.

Hier meine Lieblingsideen für Nicecream:

  • Mit warmer Schokosauce servieren. Dafür etwas Kokosöl schmelzen, rohes Kakaopulver untermischen und mit Birkenzucker oder Ahornsirup süssen. Jetzt noch gehackte und geröstete Mandelstifte darüber streuen und fertig ist die gesunde Schwester des Coupe Dänemarks.
  • Beeren, z.B. Johannisbeeren oder getrocknetes Fruchtpulver, z.B. Açaí-Pulver, dazu mixen.
  • Schwarzen Sesam daruntermischen und am Schluss flüssigen Honig darüber träufeln.
  • Ein paar Apfelscheiben mit Birkenzucker in der Pfanne kurz anbraten, bis sie karamellisiert sind. Auf dem Nicecream verteilen und ein paar Tropfen Kürbiskernöl darüber geben. 
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