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Aktiv im Urlaub: 4 Tipps, wie Sport beim Reisen klappt

Sport & Reisen = Wasser & Öl? Stimmt nicht!

Kilometerlange Sandstrände, einsame Bergseen, verträumte Altstadtgassen, buntes Markttreiben, schnuckelige Cafés – so vielseitig sind die Orte, die man während einer Reise entdeckt. Und ständig gibt es Neues zu erleben. Wie soll man bei all den Abenteuern Zeit für regelmäßigen Sport freimachen? Das habe ich, ganz ehrlich, vor unserer 8-monatigen Reise befürchtet. Da ich jedoch weiß, wie wichtig Sport für meinen Körper (Rückenschmerzen ade!) und meinen seelischen Haushalt (Zufriedenheit hallo!) ist, habe ich mich mit folgenden Tricks motiviert:
 

1. Chancen nutzen
 

Du wolltest immer schon mal einen 4.000 m hohen Berg besteigen? In einem spektakulären Canyon Rafting machen? Surfen ausprobieren? Dann ist der Urlaub die perfekte Chance dafür.

Egal wohin es einen in der Urlaubszeit zieht, es gibt immer tolle Möglichkeiten neue Sportarten auszuprobieren. Oft kann das auch zufällig passieren.

In Bosnien haben wir zum Beispiel gehört, dass es einen abgelegenen Canyon gibt und ganz spontan beschlossen, dort Rafting auszuprobieren. 4 Stunden paddeln in unberührter Natur macht nicht nur glücklich, sondern stärkt Arme, Bauch- und Rückenmuskulatur.

Ein anderes Mal gab es bei einem Campingplatz einen Tennisplatz und das war Grund genug, ein kleines Match zu spielen. Oder wenn wir an einem Ort übernachten, an dem es einen Pool gibt, schnappe ich meine Schwimmbrille und los geht’s.
 

2. Zeit reservieren
 

Wie Zuhause im Alltag, muss man auch auf Reise Zeit für Sport reservieren. Denn nicht immer ergibt sich etwas zufällig. Hitze während des Tages, Weiterfahren zum nächsten Ort, oder Pflichtprogramm, wie Einkaufen, Waschen können in die Quere kommen. Darum lege ich mir meist gleich am Vortag eine Stunde für Sport fest.


3. On-the-go Sportarten
 

Wichtig ist auch im Vorfeld zu überlegen, welche Sportarten man wirklich auf seiner Reise ausüben kann. Wir sind oft nur eine Nacht an einem Ort, was die Gegebenheiten sehr unterschiedlich macht. Daher habe ich mir im Voraus überlegt, dass Yoga, Fitnessübungen und TRX für mich am passendsten sind. Ich kann sie flexibel überall ausüben, eine Gymnastikmatte reicht. Eigentlich bin ich gar kein großer Fan von Fitnessübungen, aber mittlerweile macht es mir richtig Spaß. Am Anfang musste ich mich oft überwinden, doch Stück für Stück werde ich immer besser und das motiviert mich unheimlich. Vielleicht klappt es ja bald mit 20 Liegestütze am Stück ;-)
 

4. Entdecken
 

Joggen ist eine perfekte Möglichkeit, die Umgebung zu entdecken. Ich suche mir zuvor meist eine ungefähre Route auf einer Offline-Map (z.B. maps.me), um nicht ständig in Sackgassen und schwierigem Terrain zu landen. Trotzdem fühle ich mich als wilde Entdeckerin und freue mich über jede Ecke, die der durchschnittliche Tourist wahrscheinlich nicht sieht.

Auch Wandern, Kanu Touren oder mit dem Fahrrad durch eine Stadt zu fahren sind Möglichkeiten, auf sportliche Art seine Urlaubsdestination zu entdecken.

Das Tolle an diesen Sportarten ist außerdem, dass man sie gut gemeinsam ausüben kann. Falls ich mich mal vor der geplanten Jogging-Tour am Morgen drücken möchte, ist mein Freund zur Stelle und motiviert mich – oder umgekehrt. Beim Wandern oder Kanu fahren habe ich schon Einheimische kennengelernt und spannende Geschichten gehört, so dass ich die Anstrengung komplett vergessen habe.

Jetzt im Moment sind wir bereits 3 Monate unterwegs und ich bin beruhigt, dass sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet hat. Gerade bin ich eine halbe Stunde im See gekrault und fühle mich wohl in meiner Haut.

Und welche Sportarten finden in deinem nächsten Urlaub Platz?

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