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Fühl dich besser: 6 gesunde Alternativen für deine Küche

Um dich gesünder zu ernähren, musst du nicht gleich deine ganze Küche auf den Kopf stellen. Es reicht schon, wenn du ein paar Lebensmittel, die du täglich brauchst, mit gesunden Alternativen ersetzt. Seitdem ich die folgenden sechs Tipps befolge, fühle ich mich deutlich wohler in meinem Körper. Probiert das selber einmal aus, informiert euch über andere Alternativen, und schaut, ob ihr euch wohler, fitter oder gesünder fühlt.

1.      Tschüss Zucker

Ab und zu ein Stück Kuchen zu essen, das die Kollegin ins Büro bringt ist ja OK. Wer aber täglich raffinierten Zucker zu sich nimmt, tut seinem Körper nichts Gutes. Und der versteckt sich nicht nur in Süßigkeiten sondern oft auch in Obstsäften, Saucen, Fertigprodukten, Ketchup, und so weiter. Lasst ihn mal weg und ihr werdet sehen, dass sich bald eine ganze Menge ändert: Die Haut wird schöner, die Verdauung ist besser, ihr verliert nervige Pfunde und ihr fühlt euch wacher und fitter. Einerseits könnt ihr ganz einfach auf Lebensmittel verzichten, die Zucker enthalten. Dazu die Etiketten im Supermarkt immer gut lesen! Wenn ihr selber backt oder euren Kaffee süßen wollt, dann nehmt mal Kokosblütenzucker oder Birkenzucker. Beide haben einen niedrigen glykämischen Index und lassen den Blutzuckerspiegel nicht stark ansteigen, wie es beim Haushaltszucker der Fall ist. Kokosblütenzucker schmeckt fein karamellig und passt wunderbar zu Desserts und Birkenzucker ist sogar gut für die Zähne. Abends spüle ich damit öfters mal meinen Mund! Die sind deutlich teurer als herkömmlicher Zucker, aber es geht ja darum, dass wir bewusster essen und die Speisen mit der Zeit nicht mehr so stark süßen. Honig als Süßungsmittel ist auch toll – aber Achtung: Nie mit Honig kochen oder backen. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass er dadurch giftig wird. 

2.      Gemüsespaghetti

Mein Must-Have in der Küche? Ein sogenannter ,Spiralizer’ oder Spiralschneider für Gemüse. Damit dreht ihr Zucchini, Karotten etc. in Spiralen und könnt sie entweder roh essen als Salat oder in die Suppe geben. Am liebsten mische ich sie unter die normalen Spaghetti. Dazu gibt man die Gemüsespiralen einfach noch für 1-2 Minuten ins Kochwasser und serviert sie mit einer Tomatensauce (oder einfach etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer). Die Gemüsenudeln sehen toll aus, liefern wertvolle Nährstoffe und – eure Kids haben noch nie so gerne Gemüse gegessen! 

3.      Weniger Milch

Es gibt hunderte Studien, die für oder gegen den Milchkonsum sprechen. Aber immer mehr besagen, dass Milch von den meisten Erwachsenen nicht richtig verdaut werden kann (nur Kinder bis 3 Jahre haben diese Enzyme). Mein Tipp: Probiere es einfach mal selber aus, wie du dich fühlst, wenn du weniger Milch konsumierst. Ich dachte früher, ein rumorender Bauch nach dem Latte Macchiato sei eben normal… Aber seit ich mehrheitlich auf pflanzliche Milchgetränke umgestiegen bin, macht mir meine Verdauung viel weniger zu schaffen. Meine Favoriten: Hafermilch (passt gut zu Kaffee), Kokosmilch (schmeckt wunderbar im Smoothie) oder Reismilch (schmeckt relativ neutral). 

4.      Vollkorn ist voll besser!

Reis, Weizen, etc. wird heutzutage meist raffiniert, sprich die äussere Hülle mit all ihren Nährstoffen wird entfernt und nur die Stärke des Korns bleibt übrig. Besser wäre es jedoch,  Vollkornreis, Hirse, Ur-Dinkel etc. zu werden. Schaut einmal auf diese Alternativen, wenn ihr Pasta oder Brot kauft. Und verwendet beim Backen auch mal Vollkornmehl, Buchweizenmehl oder Kichererbsenmehl anstatt Weissmehl. Die haben mehr Geschmack und halten auch länger satt. 

5.      Kaffee ade

Kaffee oder Schwarztee sind Aufputschmittel, die zwar kurzzeitig Energie geben, aber auf die lange Frist den Körper schädigen können. Klar, ab und zu einen Kaffee bewusst zu geniessen, ist OK. Doch wer ständig Kaffee trinkt und ohne gar nicht in den Tag starten kann, hat keine Ausdauer und der Körper verlernt so, Energie zu speichern. Weitere mögliche Folgen von Kaffeekonsum: Stressgefühl, Kopfschmerzen, Herzrasen. Um morgens in die Gänge zu kommen, könnt ihr mal folgendes probieren: Wasser aufkochen, ein paar Scheiben frischen Ingwer rein, einige Minuten abkühlen lassen, ein paar Spritzer Zitronensaft dazu und 1 Teelöffel Honig. So startet ihr energiegeladen in den Tag und belastet den Magen nicht.

6.      Ghee zum Anbraten

Bei vielen von uns – so auch bei mir bis vor Kurzem – steht eine grosse Flasche Olivenöl neben dem Herd zum Anbraten. Das kommt aus der mediterranen Küchen und soll gesund sein, denken wir uns. Doch wie beim Honig führt auch hier die Hitze dazu, dass das Olivenöl seine Struktur ändert und für den Körper schädlich wird. Natives Olivenöl ist sehr gesund, sollte aber erst am Schluss zu einem Gericht hinzugefügt werden, etwa ein paar Spritzer über das fertige Gemüse für den feinen Geschmack geben. Anbraten solltet ihr besser mit Kokosöl, das ist hitzebeständig, oder mit diesem Tipp aus der ayurvedischen Küche: Ghee ist geklärte Butter und die könnt ihr ganz einfach selber machen. Normale ungesalzene Butter in einem Topf erwärmen und für mindestens 30 Minuten leicht köcheln lassen (Achtung, nicht zu heiss, sonst verbrennt sie) und vor zu den weissen Schaum oben abschöpfen (mit einer Schaumkelle oder einem Löffel). Die goldene Flüssigkeit die danach übrig bleibt, durch ein Passiertuch oder Ähnliches in ein kleines, sauberes Schraubglas geben. Damit könnt ihr ab jetzt alles anbraten, was ihr mögt. Ich liebe den feinen Buttergeschmack!

 

Quellen:

http://isha.sadhguru.org/blog/lifestyle/food/foods-you-should-avoid-in-2013/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zuckerersatz-gesunde-suessungsmittel.html

http://www.ayurfood.ch/ghee/

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