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6 Gründe, wie Freiwilligenarbeit dein Leben verändert

Die Sonne taucht den Rasen in saftiges Grün, Kinder lachen ausgelassen, ein Ball saust durch die Luft, Fröhlichkeit beherrscht die Atmosphäre. Wir befinden uns in einer der Weltstädte, wo die Kluft zwischen arm und reich noch riesig ist – Kapstadt, Südafrika. Doch beim heutigen Anlass spürt man nichts davon. Glückliche Kinder von beiden Seiten der Stadt, den Townships und den wohlhabenden Gebieten, spielen ohne Vorbehalte Fußball miteinander.

Es ist der Tag der offiziellen Eröffnung der „We Love Football Academy“.

Christian Alder, einer der Initiatoren dieser wohltätigen Organisation blickt zufrieden auf die kleinen Fußballer. Christian ist ehemaliger deutscher Bundesligaspieler. Vor Jahren nutzte er die Chance nach Südafrika zu gehen, um dort als Profi zu spielen. So wurde seine Liebe zu dem Land und den hiesigen Leute geweckt.

Im Interview teilt Christian seine 6 Gründe, wie Freiwilligenarbeit sein Leben verändert hat.

 

1. Anderen helfen

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die „We Love Football Academy“ zu gründen?

Schon in Deutschland habe ich Fußballcamps für Kinder organisiert. Ich finde es ist eine tolle Möglichkeit, Kindern Wesentliches für ihr weiteres Leben zu zeigen. Neben Spaß an der Bewegung, lernen sie aufeinander acht zu geben, Verantwortung zu übernehmen und Erfolge, aber auch Misserfolge, zu erleben.

Nachdem ich das erste Mal eines der Townships in Kapstadt besucht habe, wusste ich, dass ich das diesen Kindern irgendwie ermöglichen wollte.

 

2. Positive Änderung deiner Lebenseinstellung

Was ist das Ziel eurer Organisation?

Wir wollen ein Stückchen dazu beitragen, Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Bei uns können sie nicht nur in einem sicheren Umfeld Fußball spielen und lernen Tipps und Tricks, sondern sie haben auch die Möglichkeit ihre Hausaufgaben zu machen und bekommen eine gesunde Mahlzeit.

Unser Ziel ist es, Wegbereiter zu sein – ob es die mögliche Profilaufbahn als Fußballspieler ist, oder mehr Zuversicht in die eigene Zukunft.

 

3. Ausbau deines Netzwerks und Einblick in neue Bereiche

Wie sieht momentan euer Angebot aus, so dass ihr Wegbereiter sein könnt?

Zwei Mal die Woche holen wir jeweils eine Gruppe an Kindern aus ihrem Wohngebiet und fahren sie zu unserem Trainingsplatz. Dort teilen wir die Gruppe, so dass die Hälfte mit dem Fußballtraining startet und die andere ihre Hausaufgaben machen kann. Anschließend wird gewechselt und sie bekommen zur Stärkung eine gesunde Mahlzeit. Auch die Trainingskleidung stellen wir zur Verfügung, damit alle die gleiche Voraussetzung haben.

Für die Aufgaben neben dem Fußballfeld werden uns Sozialarbeiter unterstützen. Natürlich ist das auch toll für uns persönlich, denn dadurch bekommen wir Einblicke in neue Bereiche und können unser Netzwerk ausbauen.

4. Erfahrungen sammeln – Hindernisse überwinden

Gab es Stolpersteine auf dem Weg?

Klar, gab es die eine oder andere Herausforderung. Schon alleine Behördengänge in Südafrika waren etwas Neues für uns. Aber ich wurde positiv überrascht, wie viel Unterstützung wir von staatlicher und regionaler Seite bekommen haben! Im Nachhinein würde ich sagen, dass das Schwierigste das Finden des Trainingsplatzes war. Diese Hindernisse zu überwinden, war jedoch eine wichtige und schöne Erfahrung für uns.

 

5. Leidenschaft leben

Was war das Schönste bisher?

Jede Stunde mit den Kindern! Schon bevor wir offiziell gestartet haben, haben wir einige Kinder zu einem Probetraining eingeladen. Die Unbekümmertheit und das Lachen ist jede freiwillig eingesetzte Stunde 10-fach wert!

 

6. Ausschöpfung deines vollen Potentials

Was ist euer Wunsch für die nächsten Jahre?

Der nächste kurzfristige Schritt für uns als Organisation, ist der Ausbau des Clubgebäudes des Fußballplatzes. Es gibt keine Waschräume und auch nur spärliche Aufenthaltsmöglichkeiten.

Und langfristig werden wir alles dran setzen, dass wir eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der teilnehmenden Kinder und ihrer Familien erreichen!

 

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